Alles Detox oder was?

Der Sommer ist da, die Sonne scheint und es ist das perfekte Wetter für’s Freibad. Ihr habt Lust das Wetter zu genießen und eurem Körper etwas Gutes zu tun?Sicherlich habt ihr schon von den bekannten Detox-Kuren gehört, die auch Stars und Sternchen immer wieder machen. Aber was genau versteckt sich eigentlich dahinter?

 

Wieso weshalb warum?

Detox leitet sich aus dem englischen Wort „Detoxification“ ab und bedeutet so viel wie „Entgiftung“. Im Grunde ist eine Detox-Kur nichts Geringeres als eine Kur, die gefährliche Gifte aus dem Körper leitet und die körpereigenen Entgiftungssysteme unterstützt.

Durch eine Detox-Kur wird der Stoffwechsel angekurbelt und das Immunsystem gestärkt. Wenn ihr also merkt, dass ihr öfter von Müdigkeit und unreiner Haut geplagt werdet, euch sehr einseitig ernährt, dann ist es Zeit für eine Entgiftungskur!

 

Saftkur – Mittendrin statt nur dabei

Wir haben für euch die 3-Tages-Saftkur von pressbar am eigenen Leib getestet. Die Säfte sind kalt gepresst, ohne künstliche Zusatzstoffe,  Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und zusätzlichen Zucker. Wer aber denkt, man könnte eine Saftkur auch mit handelsüblichen Säften aus dem Supermarkt machen, liegt falsch. Denn durch die Pasteurisierung, die die Säfte haltbar macht, gehen leider auch viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe verloren.

In unserer 3-Tageskur sind sechs Säfte pro Tag vorgesehen, die in einer bestimmten Reihenfolge getrunken werden sollen. Pro 250 ml Saft nimmt man bis zu einem Kilogramm Obst und Gemüse zu sich. Dennoch sollte das Trinken von reichlich Wasser und ungesüßtem Tee nicht vergessen werden, da die Säfte schließlich die Mahlzeiten und nicht das Trinken ersetzen. Aber keine Angst, ihr müsst nicht ganz auf feste Nahrung verzichten. Wenn euch der Hunger plagt, könnt ihr mit gutem Gewissen auf Rohkost, ungesalzene Nüsse oder klare Suppen zurückgreifen.

 

Tag 1

Der Gedanke „Warum machen wir sowas?“ kam uns am ersten Tag nicht nur einmal in den Sinn. Aber wir hatten den Willen, das Ganze durchzuziehen. Erstaunlicher Weise war nicht der Hunger das Problem, sondern eher Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Kopfschmerzen.

 

Tag 2

Wir waren echt froh, die Saftkur zu zweit gestartet zu haben. Jedes Mal, wenn wir einen Werbespot über Essen oder einen Kollegen, der gerade in die Kantine ging, gesehen haben, hätten wir am liebsten die Säfte bei Seite gelegt. Da ist man froh, endlich die lästigen Nebenwirkungen losgeworden zu sein, aber dafür wird der Appetit größer und größer.

 

Tag 3

Wir hatten uns den letzten Tag so oft herbeigesehnt, aber zu unserer Überraschung fiel uns der Verzicht am letzten Tag noch einmal leichter. Trotz essender Mitmenschen blieb unser Bedürfnis nach fester Nahrung geringer als gedacht. An unsere häufigen Toilettengänge hatten nicht nur wir, sondern auch unsere Kollegen sich mittlerweile gewöhnt.

 

Fazit

Trotz der gut schmeckenden Säfte sollte man die Kur nicht auf die leichte Schulter nehmen. Von euch wird Durchhaltevermögen und Disziplin verlangt und von leichten Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder fehlender Konzentration dürft ihr euch nicht entmutigen lassen, da der Körper einfach seine Zeit braucht, um sich an die geringere Energiezufuhr zu gewöhnen.

Wir können die Saftkur Jedem empfehlen, der seinen Körper verwöhnen und entgiften will. Ihr habt selbst die Wahl wie kurz oder lang eure Detox-Kur werden soll – von 1 bis 7 Tagen ist alles möglich.

 

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